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Mittwoch, 22. Januar 2014

Über vergessene Autos und verlorene Stunden

Es gibt viele Schwächen bei mir. Einer der Schlimmsten ist wohl, dass ich während stressigen Phasen einfach Matsch im Hirn habe.
Ich denke an so viele Dinge gleichzeitig, dass ich die einfachsten Dinge nicht mehr auf die Reihe bekomme.
Die Sache, dass ich dabei vergesse regelmäßig zu essen und genügend zu schlafen, ist das kleinste Übel.

Ich gehe regelmäßig viel zu früh zur Uni, weil ich zu blöd bin die Uhr richtig zu lesen. Und dann wundere ich mich, wo die ganzen Menschen sind. Komischerweise ist mir das schon eindeutig zu oft passiert. So bin ich in der 10. Klasse einmal eine Stunde zu früh zum Bus gegangen. Es war gerade einmal 6 Uhr in der Früh. Da ist es um einiges angenehmer, wenn man statt um 14 Uhr bereits um 13 Uhr auf seinem Platz sitzt. Ist ja nicht so, dass ich vorher nichts zu Mittag gegessen habe, weil ich dachte, ich hätte keine Zeit mehr. 
In der Grundschule habe ich auch schon einmal meinen Rucksack zu Hause vergessen. Bis heute frage ich mich, was ich mir dabei gedacht habe. Tja, so ist das.
Das Beste bis jetzt habe ich mir aber gestern bzw. heute geliefert.
Heute morgen um kurz vor 8 Uhr gehe ich aus dem Haus. Ich bin spät dran und überlege mein Auto zu nehmen, um gerade noch pünktlich zu sein. 
Mein Auto war allerdings nicht da. 
"Ey Mann, wo ist mein Auto?"
Im ersten Moment dachte ich, dass es abgeschleppt wurde. Stand ich im Parkverbot?
Dann dämmerte es mir. Gestern war ich ebenfalls spät dran und bin zur Uni gefahren. Nachdem ich bis 19 Uhr in der Bibliothek gelernt hatte, bin ich nach Hause gegangen. Betonung liegt auf GEGANGEN. 
Ich habe schlicht mein Auto vergessen. 
Ich musste so über mich selbst lachen. Wie schafft man das?
Mein Freund meint, dass das nur einer Frau passieren kann. Ich habe aber eher das Gefühl, dass nur mir so etwas passieren kann. Vor allem habe ich es erst heute Morgen gemerkt. Wäre ich nicht spät dran gewesen, würde ich wahrscheinlich bis jetzt nicht wissen, dass mein Auto gar nicht vor der Tür steht.

Wo ich jetzt über meine Dusseligkeit nachdenke, fällt mir aber noch etwas peinliches ein:
In der 13. Klasse (war noch beim guten G9) merkte ich in der 3. Stunde in Mathe, dass an meinem linken Knie irgendwas dickes war. Ich zupfte an meiner Hose, aber konnte mir nicht erklären was es war. Schließlich hatte ich die Hose erst heute morgen aus dem Schrank gezogen und es konnten daher keine alten Socken sein. In der Pause bin ich dann in die Toilette gegangen, um nachzusehen.
Es waren meine Schlafshorts. Ich hatte sie ausgezogen, aber nicht ganz vom linken Fuß gestreift und mit der Hose ist sie bis zum Knie wieder hochgerutscht. 
Wie konnte ich zwei Stunden damit herumlaufen, ohne es vorher zu bemerken?

Kommentare:

  1. Als erstes möchte ich dir viel Glück für deine Prüfungen wünschen - die schaffst du bestimmt! :)

    Über deine Geschichten habe ich mich sehr amüsiert, ich muss aber zugeben, dass ich selbst auch schon einige Male zu früh irgendwo aufgetaucht bin. (Und falls ich mal nicht zu früh dran war, dann war ich immer zu spät. Eine goldene Mitte gibt es bei mir nicht.)

    Liebe Grüße, Yvonne :D

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  2. Haha solche Sachen kenne ich ;)

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  3. du hast mir meinen tag versüßt damit (:

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