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Sonntag, 31. Januar 2016

#1 tropischer Winter - 10 Tipps für trübe Wintertage





Nass, kalt, ungemütlich und irgendwie langweilig.
 So könnte man die Winterzeit nach Weihnachten und Neujahr beschreiben. Und zwar jedes Jahr. 
Es gibt zwar noch ein paar Menschen, die in dieser Zeit Karneval, Fasching, Fasnet oder wie man es auch sonst nennen mag, feiern und daher diese Zeit ganz aufregend finden, aber ich gehöre eindeutig nicht dazu.
Seine freie Zeit aber immer nur zu Hause oder im Café nebenan zu verbringen, ist dann auch irgendwann mal nicht mehr so spannend.
Die 0815-Beschäftigungen wie in ein Einkaufszentrum zu gehen (und ja nicht einen Fuß nach draußen an die frische Luft setzen!), ein Thermalbad besuchen und ins Theater gehen, sind nach einer Weile auch nicht mehr abwechslungsreich und vor allem überfüllt. 
Was ich in letzter Zeit jedoch wirklich für mich entdeckt habe, sind wahrscheinlich auch keine Geheimtips, aber vielleicht eine kleine Anregung für regnerische, kalte Wintertage.


1 einen botanischen/ zoologischen Garten besuchen
Ich habe mir seit April 2015 eine Jahreskarte für den Stuttgarter Zoo, der Wilhelma, zugelegt. 
Im Sommer habe ich dort schon fast jedes Wochenende auf den Liegewiesen umrundet von vor  Freude strahlenden Kindern und angriffslustigen Pfauen mit Zeitschriften, Büchern und Unterlagen von der Uni verbracht. 
Nun im Winter gehe ich immer noch gerne in die Wilhelma und zwar in die zahlreichen Gewächshäusern. In der Wilhelma sind diese Häuser zudem im maurischen Stil gebaut und die Kombination aus dieser Baukunst und den tropischen Pflanzen ist atemberaubend. Dazu die ganzen exotischen Blumen und der Geruch... Ein Stück Frühling im kahlen und grauen Winter. 


2 Serien und Film Marathon 
Nie haben wir Zeit, aber an einem Sonntag dürfen wir doch auch mal den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa verbringen oder? Lade dazu deinen Partner oder deine besten Freunde ein.
Meine Favoriten:
Sherlock - die Serie mit Cumberbatch
Lost in Translation - Weil Scarlett Johansson und Bill Murray im Grunde auch nicht wirklich wissen, was sie machen sollen, aber auch einfach mal ja sagen. Vielleicht sogar inspirierend?
Harold und Maude (1971) - muss man dazu etwas sagen? Ja, eins vielleicht: Man sollte ihn unbedingt mal wieder sehen!
Harry Potter - Alle - einfach alle!
Trashiges mit den Mädels
Irgendwelche peinlichen Teenie-Filme von damals: Eine wie keine, 10 Dinge, die ich an dir hasse, Girls Club (Mean Girls), Girls United und wie sie alle heißen!
Da wir schon bei peinlichen Teenie-Filmen sind, wird es bei dem trüben Wetter auch Zeit für einen OC California - Marathon (vor allem die ersten 2 Staffeln!)

3 Ein Fitness Studio besuchen
Joggen ist bei dem Matsch eklig und irgendwie ist man nur am Schokolade futtern. Dazu fühlt man sich meist auch noch ziemlich antriebslos. So geht es mir zumindest!
Und war da nicht noch was an Neujahr? Irgendein Vorsatz, den man ganz nach hinten verschoben hat, da die gute alte Rittersport im Supermarkt für 69 ct im Angebot war?
Vielleicht fehlt dir nur etwas Bewegung? 
Ich habe in den sauren Apfel gebissen und besuche seit Anfang Dezember ein Studio direkt in meiner Nachbarschaft und finde es toll!
Ich gehe tatsächlich gerne hin, da es neben Geräten auch tolle Kurse gibt. Mal geh ich in Zumba, dann wieder Bauch Beine Po oder Pilates. Einfach nach Lust und Laune. 
Danach fühle ich mich immer total lebendig.
Und ohne schlechtes Gewissen (man hat ja schließlich Sport gemacht!) schmeckt die Schokolade noch viel besser!

4 Aufräumen, Ausmisten und Umräumen
Irgendwann muss man es sowieso machen und man fühlt sich danach total gut, weil man sich von so viel Schmutz und alten ungeliebten Dingen verabschieden kann. Dazu macht das Umräumen riesig Spaß - auch wenn am Ende wieder alles so steht wie davor. Der Wille zählt.

5 Zum Brunch laden
Selbstgemacht oder im Lokal: Lecker, lecker, lecker und das bis nach Mittag!
Danach kann man dann wieder auf den Serien und Film Marathon zurückgreifen oder auch einfach schlafen.

6 Finde deine kreative Ader
oder erwecke sie mal wieder zum Leben. 
Wie ich zum Beispiel: Ich liebe ja das sogenannte Filofaxing (das Dekorieren von einem Organizer mit Ringmechanik). Perfekt für langweilige Tage, um etwas mehr Farbe in den Alltag zu bekommen!

7 Beauty Wellness Pipapo
Nägel lackieren? Gesichtsmaske? Schaumbad? Dinge, für die ich eigentlich nie Zeit habe, aber eigentlich doch mal wieder auf dem Plan stehen sollten. Falls das eigene Bad zu klein sein sollte, darf es auch gerne in die Therme gehen. Am Wochenende ist diese aber meist sehr voll. Wie wäre es einfach mal unter der Woche? Im Büro, in der Uni oder in der Schule kann man sich dann den ganzen Tag schon darauf freuen!
So herausgeputzt geht es gleich zum nächsten Punkt.

8 Date Night
Zum Dinner, zur Party, ins Kino. 
Egal, wo und mit wem: Es wird wich aufgehübscht. Es ist zur Abwechslung mal wieder nicht nur einen dicken Pulli und Jogginghose zu tragen. Rein ins Kleid und den schicken Schuhen. Pass nur auf, dass die Wege zu Fuß nicht so weit sind und du eine dicke Jacke an hast. Wir wollen trotz dem ganzen Glamour keine Blasenentzündung!

9 Mach dir warme Gedanken
Wann hast du dir denn das letzte Mal die Bilder und Videos von deinem Sommerurlaub von vor 5 Jahren angeschaut? Keine Ahnung?
Dann wird es mal wieder Zeit!
Und danach wird dann der nächste Urlaub geplant!

Panama 2015

10 Auf in den Schnee
In der Stadt gibt es gar keinen Schnee? Wenn überhaupt nur Matsch?
Dann ziehe dich super war man und auf in die Berge. Ob Ski fahren, Schlittenfahren oder nur eine kleine Wanderung: Es gibt auch schöne Seiten an der Kälte. Vielleicht gibt es diese aber eben nicht direkt vor der Haustüre. Aber bitte vorsichtig fahren und Kamera nicht vergessen! Im nächsten Sommer brauchst du vielleicht zur Abwechslung mal kühle Gedanken...


Was habt ihr noch für Anregungen für den trüben Alltag?

Samstag, 30. Januar 2016

Haare wachsen lassen! - 9 Tipps




 Dieses Bild ist alt. Das kann ich alleine daran erkennen, dass meine Haare lang und gesund sind.
Diesen Zustand (lang und gesund) versuche ich im Moment wieder zu erlangen.
Wo bin ich hier auf meinem Weg?
Meine Haare sind im Moment gesund, aber leider nicht lang. Das bedeutet vor allem Geduld und die Haare nicht wieder quälen.

Hier zähle ich für euch meine 9 Tipps auf, wie ihr eure Haare gesund wachsen lassen könnt:

1. Finger weg von Farbe!
Was habe ich hier nicht alles falsch gemacht!Ombré war dabei wohl der größte Fehler überhaupt. Nach dem Blondieren waren meine Haare zwar blond, aber vom Gefühl her hatte ich nun Stroh statt Haaren auf dem Kopf. Dann noch mal braun, dann rot und wieder braun. 
Mittlerweile bin ich bei meiner Naturhaarfarbe!
Und so lange ich nicht grau werde, versuche ich auch den Drang nach einer farblichen Veränderung zu widerstehen.


2. Waschen ist gut, aber ja nicht zu oft!
Jetzt, da es kälter wird, ist es zwar für mich nicht ganz so schön, aber meine Haare werden denn noch nur alle 2, 3 oder 4 Tage gewaschen. 
Damit ich sie auch nicht so oft waschen muss, verzichte ich größten Teils auf irgendwelche Haarprodukte.
Wenn ich doch mal Haarschaum und co. verwendet habe, wasche ich sie jeden 2. Tag. Dennoch versuche ich sie so wenig wie möglich zu waschen.

3. bye bye Hitze!
Glätteisen und Lockenstab kommen nur noch bei besonderen Anlässen mit ganz viel Hitzeschutz an meine Haare. Hitzeschutz gilt auch beim föhnen und hier solltet ihr bitte auf den Abstand achten und evtl. nicht auf der heißesten Stufe föhnen. Am besten lufttrocknen lassen
Während ich früher beinahe jeden Tag meine Haare mit Hitze gestylt habe, versuche ich jetzt so gut es geht darauf zu verzichten. Wir wissen ja schließlich alle, dass das alles andere als gut ist. 
Ganz wichtig: Styling-Produkte (Schaumfestiger, Haarspray,...) sollte man möglichst nicht mit einem Glätteisen oder Lockenstab verwenden. Ihr kennt ja bestimmt das Mädchen, das sich so ihre Haare vom Kopf gebrannt hat...
Dadurch trage ich zwar meist einen Dutt oder Pferdeschwanz, aber die sind auch schon mein Tipp Nummer 4.

4. Haare hoch!
Dies ist mein Tipp für den Herbst/ Winter und für alle anderen Situationen, bei denen ihr einen Schal trägt.
Die Haare verknoten, verfilzen... Autsch!!
Dutt, Pferdeschwanz, jede Art von einem Zopf, elegante Hochsteckfrisur.
Was ihr macht, ist egal, denn alles hilft gegen die fiesen Haarknoten. Aber bitte ohne die Haare durch ein billiges Haargummi abzuknicken, denn das ist auch alles andere als optimal.

5. Pflege
Pflege - aber welche?
Kommt natürlich auf den Haartyp drauf an, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es optimal ist, wenn ich meine Haare immer mit Shampoo und Spülung wasche und alle ein bis zwei Wochen eine Haarkur mache. 
Meine Haarprodukte sind allerdings nicht silikonfrei. 
Wieso? Ich habe es schon mit silikonfreien Produkten versucht und am Ende hatte ich wieder nur Stroh auf dem Kopf. Ich habe dickes, aber auch sehr widerspenstiges Haar. Alleine das Durchkämmen ist mit Spülung schwer genug. Bei Produkten ohne Silikone gar unmöglich.
Ich beneide wirklich jeden, der auf Silikone verzichten kann.
Nach ca. zwei Monaten habe ich bei mir diesen Versuch abgebrochen.
Ich habe damals Produkte von Alverde benutzt. 


6. Haare trocken kämmen
Ganz trocken müssen sie zwar nicht sein, aber klatschnass ist wirklich nicht gut. Da reiße ich bei mir die Haare büschelweise aus. Am besten bürstet man die Haare vorsichtig durch.
Ansonsten benutze ich den Tangle Teezer. Er ist zwar teuer, aber bringt wirklich was! Falls ihr aber mit einer anderen Bürste zufrieden seid, würde ich mir die Investition sparen. Nur wer wirklich mit jeder Bürste zu kämpfen hat, sollte sich dieses Schmuckstück mal von Nahem anschauen.


7. Ernährung
Ich, das Mangelwesen in diesem Fall, bin auf Nahrungsergänzungsmittel ein Stück weit angewiesen.
In meinem Fall ist es ein Eisenmangel (wurde deswegen auch schon bei der Blutspende wieder nach Hause geschickt).
Im Großen und Ganzen sollte man sich einfach ausgewogen ernähren. 
Kieselerde soll zwar auch Helfen, dass das Haar dicker und widerstandsfähiger wird, aber manchmal ist es besser, wenn man zuerst seinen Arzt fragt!

8. Schnipp Schnapp - Haare ab!
Auch wenn unser Herz bei jedem Millimeter blutet:
Ab und zu sollte man dann eben doch zum Friseur, um die Spitzen wieder gesund zu zaubern.
Spliss frisst sich nämlich nach oben! 
Wenn man zu lange damit wartet, kann es sein, dass man mehr Haare lassen muss als man eigentlich vertragen kann.
ABER: Die Gesundheit der Haare geht vor!

9.Geduld
Pro Monat wachsen unsere Haare etwa 1 cm.
Das ist nicht gerade viel, da wir uns doch Haare bis zum Hintern wünschen.
Wundermittel gibt es nicht! Außer vielleicht eine Haarverlängerung.
Tja, aber da hilft wohl nur warten...











Donnerstag, 20. Februar 2014

Blueberry Cheesecake Cookies


Hallo Leute,
heute gibt es ein einfaches, aber dafür super leckeres Rezept für Blueberry Cheesecake Cookies. Es heißt Kekse, aber zunächst ähneln sie eher kleinen Kuchen. Einfach super lecker!

Ihr braucht:

  • 120g Butter 
  • 75g Zucker
  • Schale von einer Zitrone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 Eier
  • 1 Pk. Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 450g Mehl
  • 125g frische Blaubeeren
  • 150-200g Frischkäse (welche ihr nach belieben mit Zucker mischt)

Und so geht's: 

  1. Den Ofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen
  2. Zunächst mixt ihr in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät die Butter und den Zucker zu einer homogenen Masse. Dazu kommen dann die Zitronenschale, der Zitronensaft und die Eier.
  3. Dann kommt das Backpulver, eine Prise Salz und das Mehl in die flüssige Masse. 
  4. Zum Schluss hebt ihr vorsichtig die Blaubeeren unter und stellt das Ganze für 15-20 Minuten kalt.
  5. Für jeden Keks formt ihr aus dem Teig eines Esslöffels eine Kugel und setzt sie auf das Backblech mit dem Backpapier. Nun drückt ihr die Kugel zu einer Scheibe (Aber nicht zu flach!). Auf den Keks kommt nun noch ein Teelöffel des Frischkäses, zu dem ihr etwas Zucker für die Süße hinzugegeben habt. 
  6. Das Ganze wird nun bei 175°C zwischen 10-15 Minuten, bis die Kekse eine leichte Bräune habe, gebacken.

Falls ihr das Rezept nachmacht, würden wir uns über Bilder freuen :)


Mittwoch, 22. Januar 2014

Über vergessene Autos und verlorene Stunden

Es gibt viele Schwächen bei mir. Einer der Schlimmsten ist wohl, dass ich während stressigen Phasen einfach Matsch im Hirn habe.
Ich denke an so viele Dinge gleichzeitig, dass ich die einfachsten Dinge nicht mehr auf die Reihe bekomme.
Die Sache, dass ich dabei vergesse regelmäßig zu essen und genügend zu schlafen, ist das kleinste Übel.

Ich gehe regelmäßig viel zu früh zur Uni, weil ich zu blöd bin die Uhr richtig zu lesen. Und dann wundere ich mich, wo die ganzen Menschen sind. Komischerweise ist mir das schon eindeutig zu oft passiert. So bin ich in der 10. Klasse einmal eine Stunde zu früh zum Bus gegangen. Es war gerade einmal 6 Uhr in der Früh. Da ist es um einiges angenehmer, wenn man statt um 14 Uhr bereits um 13 Uhr auf seinem Platz sitzt. Ist ja nicht so, dass ich vorher nichts zu Mittag gegessen habe, weil ich dachte, ich hätte keine Zeit mehr. 
In der Grundschule habe ich auch schon einmal meinen Rucksack zu Hause vergessen. Bis heute frage ich mich, was ich mir dabei gedacht habe. Tja, so ist das.
Das Beste bis jetzt habe ich mir aber gestern bzw. heute geliefert.
Heute morgen um kurz vor 8 Uhr gehe ich aus dem Haus. Ich bin spät dran und überlege mein Auto zu nehmen, um gerade noch pünktlich zu sein. 
Mein Auto war allerdings nicht da. 
"Ey Mann, wo ist mein Auto?"
Im ersten Moment dachte ich, dass es abgeschleppt wurde. Stand ich im Parkverbot?
Dann dämmerte es mir. Gestern war ich ebenfalls spät dran und bin zur Uni gefahren. Nachdem ich bis 19 Uhr in der Bibliothek gelernt hatte, bin ich nach Hause gegangen. Betonung liegt auf GEGANGEN. 
Ich habe schlicht mein Auto vergessen. 
Ich musste so über mich selbst lachen. Wie schafft man das?
Mein Freund meint, dass das nur einer Frau passieren kann. Ich habe aber eher das Gefühl, dass nur mir so etwas passieren kann. Vor allem habe ich es erst heute Morgen gemerkt. Wäre ich nicht spät dran gewesen, würde ich wahrscheinlich bis jetzt nicht wissen, dass mein Auto gar nicht vor der Tür steht.

Wo ich jetzt über meine Dusseligkeit nachdenke, fällt mir aber noch etwas peinliches ein:
In der 13. Klasse (war noch beim guten G9) merkte ich in der 3. Stunde in Mathe, dass an meinem linken Knie irgendwas dickes war. Ich zupfte an meiner Hose, aber konnte mir nicht erklären was es war. Schließlich hatte ich die Hose erst heute morgen aus dem Schrank gezogen und es konnten daher keine alten Socken sein. In der Pause bin ich dann in die Toilette gegangen, um nachzusehen.
Es waren meine Schlafshorts. Ich hatte sie ausgezogen, aber nicht ganz vom linken Fuß gestreift und mit der Hose ist sie bis zum Knie wieder hochgerutscht. 
Wie konnte ich zwei Stunden damit herumlaufen, ohne es vorher zu bemerken?

Montag, 6. Januar 2014

Über Neuanfänge und verlorene Generationen


2014. 

2014 soll mein Studium zu Ende sein. Genauer noch: am 08.08.2014, wenn ich es tatsächlich schaffen sollte meine Bachelorarbeit zu schreiben und auch so keine Prüfung mehr zu verhauen. Ok, ich bin bis jetzt noch durch keine gerasselt, aber sag niemals nie und klopf gleichzeitig noch auf Holz.

Und mit dem Ende des Studium soll für mich erstmal ein oder zwei Jahre das Arbeitsleben anstehen, bevor ich den Master mache. Ich möchte in die Sprach- und Leseförderung.
Ich möchte das machen, was mir Spaß macht: Mit Kindern Sprache und Literatur erleben.
Das heißt für mich Bilderbücher, Bilderbücher, Bilderbücher… aber auch Gedichte, Balladen, Lieder, Märchen und andere Geschichten.
Denn auch für mich persönlich ist es nicht wichtig, dass ich noch nie König der Löwen gesehen haben.
Ich finde es schlimmer, dass viele keine Ahnung vom Zauberlehrling haben.

Hat der alte Hexenmeister 
sich doch einmal wegbegeben!
und nun sollen seine Geister 
auch nach meinem Willen leben!
...
So etwas kann man auch schon mit den ganz Kleinen erleben.
Dazu ist es noch tausend Mal besser als die Prinzessin Liliefee, durch die die Frauen von morgen bereits heute falsches Konsumverhalten erlernen. Ich kenne ja schon jetzt nur eine handvoll YouTuberinnen und Bloggerinnen, die sich nicht hinter Bergen von Kosmetik und co. verstecken. Dinge, die die Frau von heute natürlich braucht. Mode und Kosmetik als Mittelpunkt des weiblichen Interesses. Ich hoffe, dass das für die meisten Frauen nicht stimmt.
Das soll jetzt niemanden persönlich angreifen, der so etwas macht. Ich mache es ja zum Teil auch.
Ich finde es nur viel schlimmer, dass es bei der breiten Masse viel besser ankommt als z.B. Bücher-, Fotografie-, Näh-, DIY-, Koch- oder anderen Blogs, die sich nicht mit Konsum beschäftigen.
Klar, nähen, kochen usw. sind jetzt auch "typisch" für Frauen, aber hier steht wenigstens nicht das kaufen, sondern das Selbermachen im Vordergrund. Hier lohnt es sich doch viel mehr vorbeizuschauen als bei Blogs, bei denen nur Primark-Outfits in schlechter Qualität abgelichtet werden.
Ich gehe aber nicht genauer darauf ein, sonst wird der Post hier 100 Seiten lang, aber dennoch:

Wir sind das Vorbild für spätere Generationen. 
Sollten wir den Frauen von morgen nicht mehr bieten als das Wissen, wie man eine Mastercard benutzt?
2014 sollten wir damit anfangen mehr zu sein als hübsche Püppchen, die Shoppen und Schminken als Hobby bezeichnen.